

















Cyberia und der Alien
… Cyberia konnte dem Drang der mentalen Beeinflussung nicht mehr widerstehen. Wie in Hypnose näherte sie sich dem Antigravitations-Schacht, stieg hinein und ließ sich zum Zellentrakt hinabsinken.
„Öffne die Tür!“
Sie gab den Sicherheitscode ein, mit einem leisen Zischen glitt die schwere Tür zur Seite und gab den Blick auf den dahinter liegenden Raum frei. Eine Sirene, unterstützt von einem roten Blinklicht, machte deutlich, dass sie sich hier auf äußerst gefährlichem Terrain bewegte.
„Stell` diesen schrecklichen Unfug ab!“
Ihre Hand klappte den Notfallschalter nach unten. Das schrille Heulen erlosch… Stille… Der pulsierende, scharf begrenzte Lichtschein der rot blinkenden Warnleuchte auf ihrer linken Seite wich einer gleichmäßigen Beleuchtung durch den Deckenfluter…
„Komm in mein bescheidenes Heim“.
Mit einem kräftigen Ruck am Türschloss entriegelte Cyberia den Zugang zum Container, in dem sich der Tosmoog aufhielt!
Ohne ihr PSI-Netz fühlte sie sich diesem Wesen schutzlos ausgeliefert. …
(Auszug aus „Cyberia und der Alien“ von MagickT)
Über MagickT
In Mannheim, Deutschland, wurde ich geboren und großgezogen – das heißt, ich wuchs dort mehr oder weniger einfach auf.
Damals wurden die Gesetze zum “Schutz” der Jugend nicht ganz so ernst genommen, was irgendwie komisch war. Deshalb konnte man uns immer in den hinteren Reihen eines sogenannten “Erotischen Films” finden – der natürlich nicht für Minderjährige gedacht war. (Kein Grund zur Aufregung: aus heutiger Sicht hätte man nur ein mildes Lächeln übrig für die “explizite Sexualität”, welche man auf der Leinwand bewundern konnte) – uns war es egal, solange sich niemand um uns kümmerte! Aber ich denke es waren schon diese frühen Jahre, die einen wesentlichen Einfluss auf meine späteren künstlerischen Vorlieben hatten.
Und es gibt keinen Grund, die Motive meiner Arbeiten zu ändern, denn ich bewundere noch immer die menschliche Form an sich, besonders die weibliche – eine wundervolle Schöpfung innerhalb dieser weichen Linien zwischen Licht und Schatten, wie eine perfekte Landschaft.
In der Schule füllte ich jeden freien Platz in meinen Schulheften mit „Kunst“– wie jeder andere lebende Künstler, schätze ich! Später machte ich das absichtlich, als ich Grafik-Design studierte. Als Illustrator habe ich Covers für Videos gemacht, kommerzielle Illustrationen für große und kleine Firmen und arbeitete schließlich mit einem Computer.
Das Ganze driftete mehr und mehr ins Technische, so dass ich mich 1993, als ich nach Karlsruhe umzog, dazu entschloss, “back to the roots” zu gehen, um mit der Hardware Papier und Bleistift jene Schöpfungen entstehen zu lassen, welche meine Sehnsucht für das Ursprüngliche mit Leben erfüllten.
Nach einigen Jahren in Schwarz und Weiß entdeckte ich auch die Farben wieder. Ausdruck dieser neuen Liebe sind großflächige Gemälde in Acryl auf Leinwand.
Die Frauen, die ich zeichne, sind meist provokativ und selbstbewusst, manchmal aber auch zart und scheu – auch wenn es bisweilen anders scheinen mag, erzählen die flüchtigen Momentaufnahmen auf Papier oder Leinwand am Ende doch von Geschichten, die sich ganz nach ihren Vorlieben entwickeln!
… und das ist einfach wunderbar!
Was die Presse über MagickT schreibt



Pressetext zu: “Reise in die Öffentlichkeit”, 1999 “Karlsruhe ist zwar nicht New York, aber auch hier findet Thomas Schmitt, der Künstler aus Mannheim, Frauen mit sinnlicher Ausstrahlung.
Die erstaunlich einfachen Mittel Bleistift und Papier sind seine Werkzeuge, erotische Kunstwerke voller Atmosphäre zu schaffen. “Ars Vivendi” zeigt seit längerem Drucke seiner Zeichnungen. Das lebhafte Interesse an den Arbeiten veranlaßte die Galerie diesen September zur Organisation einer Erstausstellungs-Vernissage der Originalzeichnungen.
Thomas Schmitt begann mit dem Aktzeichnen während seines Studiums zum Grafik-Designer. Die erste Zeichnung der gezeigten Serie, inspiriert durch das Foto eines Frauenaktes, schuf er vor sechs Jahren. Schon seinen früheren Arbeiten gab er eine realitätsnahe Ausdrucksform. Dabei entwickelte er eine besondere Art, die weiblichen Formen zu idealisieren, ohne die Aura des Modells zu verändern. Die Ergebnisse sind gewagt erotisch und dennoch nicht obszön.
Es waren starke Frauen wie Annie Lennox , Cher, Sharon Stone oder Grace Jones, die ihn bei der Wahl seiner Charaktere inspirierten. Nicht zart und scheu in Ihrer Sexualität, sondern frech und selbstbewußt sind seine Frauen. So strahlen einige der Motive eine Kraft aus, die nur schwer an die “Kette zu legen” ist.
Thomas Schmitt arbeitet als Illustrator.
Diese Vernissage wird die “Reise in die Öffentlichkeit” seiner künstlerischen Arbeiten in Gang setzen.




